Religiöse Friedenswahrung und Friedensstiftung in Europa (1500-1800): Digitale Quellenedition frühneuzeitlicher Religionsfrieden

Edikt von Longjumeau (23. März 1568) - Einleitung


Einleitung

Edikt von Longjumeau (23. März 1568) - Einleitung
Bearbeitet von Corinna Ehlers

Historischer Kontext

Die religionspolitische Situation in Frankreich nach dem Edikt von Amboise (1563-1567)

Der erste Religionskrieg in Frankreich war 1563 mit dem Edikt von Amboise beendet worden.1 Dessen Durchsetzung erwies sich jedoch als schwierig:2 Die parlements verweigerten oder verzögerten die Registrierung des Edikts.3 Mitglieder beider Religionsparteien missachteten seine Bestimmungen: Es gab weiterhin gewaltsame Übergriffe Altgläubiger auf Evangelische;4 Evangelische erstatteten Kirchengut nicht zurück.5 Andere legten das Edikt so aus, dass dies zu neuen Konflikten führte: Altgläubige Obrigkeiten nutzten die Regelung, dass evangelische Gottesdienste in je einer Vorstadt pro bailliage bzw. sénéchaussée6 stattfinden sollten, zur Festlegung schlecht erreichbarer Orte,7 Evangelische die Gottesdiensterlaubnis für Adlige8 für Predigten, die von einem sehr umfangreichen Personenkreis besucht wurden.9

König Karl IX. und die langjährige Regentin, seine Mutter Katharina von Medici, ergriffen daher Maßnahmen zur Durchsetzung des Edikts: Im Rahmen einer Huldigungsreise durch Frankreich (1564-66)10 sorgte der König für die Registrierung in allen parlements.11 Zur Lösung von Umsetzungsproblemen entsandte er Bevollmächtigte in die Provinzen.12 Zur Klärung uneindeutiger Bestimmungen wurden interpretierende Edikte erlassen, die aus evangelischer Sicht allerdings oft als Einschränkung der gewährten Freiheiten wahrgenommen wurden.13 Das führte auf evangelischer Seite zu Zweifeln am Wohlwollen des Königs. Ansonsten zeigte die Befriedungspolitik durchaus Erfolge. Aufgrund des gegenseitigen Misstrauens der Glaubensrichtungen blieb der Friede jedoch fragil.14

Auch die Entwicklung am Hof gefährdete den Frieden: Als Karl IX. 1566 seine Reise durch das Königreich beendete, hatten sich die Kräfteverhältnisse im königlichen Rat verschoben. Charles de Guise, genannt Kardinal von Lothringen (Lorraine), hatte seinen Einfluss ausbauen können. In der Tradition des Adelshauses Guise, das sich seit längerem gegen eine Duldung Evangelischer in Frankreich einsetzte, forderte er eine Fortsetzung des Religionskriegs sowie ein Vorgehen gegen Admiral Gaspard de Coligny, den das Haus Guise für den Tod von Franҫois de Guise verantwortlich machte.15 Coligny und Louis de Condé, die Anführer der evangelischen Partei, nahmen daraufhin nicht mehr an den Ratssitzungen teil.16

Der Beginn des zweiten Bürgerkriegs und die Schlacht von Saint-Denis (Mitte-Ende 1567)

1567 eskalierte der Konflikt von neuem - vor dem Hintergrund einer außenpolitischen Entwicklung: Da sich in den Niederlanden massive Proteste gegen die antievangelische Kirchenpolitik der Habsburger erhoben hatten,17 sandte Philipp II. von Spanien ein Heer dorthin, das im Sommer 1567 an der französischen Grenze entlang zog.18 Karl IX. und seine Mutter befürchteten daraufhin eine militärische Einmischung Philipps II. in Frankreich und ließen Verteidigungsmaßnahmen vorbereiten, u.a. durch Aushebung von eidgenössischen Söldnern.19 Dahinter vermuteten wiederum französische Evangelische einen geheimen Plan, das Edikt von Amboise zu revozieren und sie mithilfe der Söldner sowie der spanischen Armee vernichtend zu schlagen.20

Um dem von ihnen befürchteten Militärschlag zuvorzukommen, stellten Louis de Condé und Gaspard de Coligny eine Armee auf und versuchten Ende September 1567, den in Meaux befindlichen König in ihre Gewalt zu bringen. Diese »Surprise de Meaux« schlug jedoch fehl.21 Condé und Coligny belagerten daraufhin Paris. Verbündete Truppen nahmen befestigte Städte wie Orléans und Montpellier ein.22 In Nîmes kam es in der Nacht vom 30. September auf den 1. Oktober zu einem Massaker an Klerikern und altgläubigen Politikern (»Michelade«);23 in Paris in der Nacht vom 1. auf den 2. Oktober zu einem Massaker an Evangelischen.24

Da Friedensverhandlungen erfolglos blieben,25 rüsteten beide Seiten zum Kampf: Die königliche Armee unter Anne de Montmorency wurde neben den eidgenössischen Söldnern u.a. von Truppen aus dem Piemont und Savoyen unterstützt; die Armee von Louis de Condé erwartete Verstärkung durch Truppen des Pfalzgrafen Johann Casimir.26 Am 10. November wurde in Saint-Denis die einzige größere Schlacht des Kriegs ausgetragen. Keiner Partei gelang ein klarer Sieg. Condés zahlenmäßig weit unterlegene Armee zog sich schließlich zurück, um auf die erhoffte Verstärkung zu warten, aber auch die königliche Seite erlitt empfindliche Verluste, zumal Anne de Montmorency schwer verwundet wurde und wenig später an seinen Verletzungen starb.27 Sein Nachfolger wurde der Bruder von Karl IX., Henri de Valois, duc d’Anjou.28

Die Situation Anfang 1568 und der Friedensschluss

Zu Beginn des Jahres 1568 sah sich keine der beiden Parteien in der Lage, die jeweils andere militärisch zu besiegen: Louis de Condé erhielt im Januar Verstärkung durch die pfälzischen Truppen, wenig später zudem durch eine Armee aus dem Süden Frankreichs. Im Februar war seine Partei daher stark genug, um Chartres zu belagern.29 Jedoch war sie der königlichen Armee numerisch noch immer unterlegen und konnte nicht hoffen, diese aus eigener Kraft zu schlagen. Ihre Bemühungen um weitere Unterstützung aus dem Reich und England blieben erfolglos.30 Zugleich ging beiden Seiten zunehmend das Geld für die Besoldung ihrer Truppen aus.31

Ende Februar wurden neue Friedensverhandlungen aufgenommen. Eine königliche Kommission unter Leitung von Franҫois de Montmorency, Sohn von Anne de Montmorency und Marschall von Frankreich, verhandelte mit einer Gruppe evangelischer Gesandter, darunter Odet de Coligny, Bruder Gaspards de Coligny und Bischof von Beauvais. Die Evangelischen forderten u.a. eine verbindliche Bestätigung des Friedens durch alle parlements, die Erlaubnis von Synoden und evangelischen Schulen, ihre Wiedereinsetzung in vor dem Krieg innegehabte Ämter und Güter sowie die Überlassung befestigter Städte als Sicherheitsplätze.32

Nach längeren Debatten erklärte sich die königliche Seite damit einverstanden, Mitgliedern der Gegenpartei ihre Ämter wieder zu übertragen, evangelische Schulen zu dulden und die Befolgung des Friedensedikts durch königliche Beamte sicherzustellen. Im Gegenzug gaben die Evangelischen die Forderung nach befestigten Städten auf. Beide Seiten einigten sich auf einen Friedensschluss, der vor allem die Bestimmungen des Edikts von Amboise wieder in Geltung setzen sollte. Um die pfälzischen Truppen schnellstmöglich aus dem Königreich zu entfernen, erklärte sich der König bereit, für ihren noch ausstehenden Sold aufzukommen. Das Edikt wurde am 23. März in Longjumeau fertiggestellt, am 26. März von Karl IX. unterzeichnet und am 27. März in Paris publiziert.33

Rezeption und Bedeutung des Edikts von Longjumeau

Nach Friedensschluss und Publikation des Edikts wurde dieses umgehend durch eine Vielzahl von Drucken im Königreich verbreitet.34 In der Sache wurde damit vor allem das Edikt von Amboise wieder vollständig in Geltung gesetzt; alle zwischenzeitlich erfolgten Einschränkungen35 wurden aufgehoben.36 Folgerichtig enthielt das Edikt in erster Linie Erneuerungen und Präzisierungen der damaligen Bestimmungen.

Karl IX. und die Königinmutter bemühten sich gegen evangelische und altgläubige Widerstände nachdrücklich um Durchsetzung des Edikts und Befriedung des Königreichs:37 Schon im Edikt selbst wurden Registrierung, Publikation und Umsetzung präzise geregelt38 und für Verstöße hohe Strafen vorgesehen.39 Königliche Gremien berieten intensiv über Maßnahmen zur Durchsetzung des Edikts40 und mahnten regionale Obrigkeiten zur Befolgung.41

Trotz aller Bemühungen der Regierung verstießen jedoch beide Parteien laufend gegen die Bestimmungen des Edikts. So hinderten altgläubige Obrigkeiten Evangelische an der Rückkehr in ihre Häuser; evangelische Adlige verweigerten die Abrüstung.42 Das gegenseitige Misstrauen verhinderte einen dauerhaften Frieden: Altgläubige sahen die mangelnde Entwaffnung Evangelischer als Gefahr an und formierten sich vielerorts zu bewaffneten Bruderschaften.43 Aus evangelischer Sicht wiederum war die eigene Bewaffnung zum Schutz gegen Übergriffe solcher Gruppen nötig.44

Bereits wenige Monate nach dem Edikt, im Spätsommer 1568, brach ein dritter Religionskrieg aus. Durch das Edikt von Saint-Germain, das diesen Krieg 1570 beendete, wurden das Edikt von Longjumeau und die dadurch restituierten Regelungen des Edikts von Amboise abgelöst.45

Unterzeichner und Unterhändler

Unterzeichner

Als königliches Edikt ist der Friede durch den französischen König Karl IX. unterzeichnet. Für den conseil des Königs zeichnet Florimond Robertet d’Alluye, für die Verlesung und Registrierung im parlement von Paris Jean du Tillet.

Unterhändler

Als Gesandte des französischen Königs Karl IX. waren an den Verhandlungen beteiligt: Franҫois de Montmorency, Jean de Morvillier, Sébastien de l’Aubespine, Florimond Robertet d’Alluye.

Als Gesandte Condés waren an den Verhandlungen beteiligt: Odet de Coligny, Jean de Monluc, Charles de Teligny.46

In der Einleitung des Edikts werden als Berater von Karl IX. außerdem genannt: die Königinmutter und langjährige Regentin Katharina von Medici, seine Brüder Henri de Valois, duc d’Anjou, und Franҫois de Valois, duc d’Alenҫon, sowie (nicht spezifizierte) Mitglieder des conseil privé.

Inhalt

Die Einleitung des Edikts blickt auf den jüngsten Krieg zurück. Der Hauptteil erneuert und ergänzt die Bestimmungen des Edikts von Amboise. Abschließend werden Veröffentlichung, Registrierung und Befolgung des Edikts angeordnet.

Der in fünfzehn Artikel gegliederte Hauptteil enthält die folgenden Bestimmungen:

Zuerst wird das Edikt von Amboise restituiert: Die Angehörigen der »vorgeblich reformierten Religion« (»religion prétendue réformée«) sollen vollumfänglich in den Genuss der im Edikt von Amboise getroffenen Bestimmungen kommen; alle seither erlassenen Einschränkungen sind aufgehoben (Art. 1). Das gilt speziell auch für die Abhaltung häuslicher Gottesdienste durch Adlige, denen dies nach dem Edikt von Amboise gestattet ist (Art. 2), und explizit auch für die Provence; in der comté et sénéchaussée der Provence ist aber nur in Mérindol evangelischer Gottesdienst gestattet (Art. 3).

Es folgen Amnestien: Die Evangelischen sollen an ihre Wohnorte zurückkehren und ihre vor Kriegsbeginn innegehabten Ämter, Güter und Würden behalten. Die seitdem gegen sie ergangenen Rechtssetzungen werden aufgehoben (Art. 4). Louis de Condé wird für einen bon parent des Königs erklärt, seine Unterstützer ebenfalls für loyale Untertanen (Art. 5). Condé wird die Rückzahlung allen Geldes erlassen, das von ihm oder auf seine Anweisung hin aus königlichen Kassen, Kirchengut oder anderen Quellen beschlagnahmt worden ist. Ebenso werden diejenigen freigesprochen, die auf Anordnung Condés Geld geprägt, Waffen und Munition hergestellt, Befestigungen oder Zerstörungen vorgenommen haben (Art. 6).

Das Edikt soll im Parlament von Paris drei Tage, in den anderen Parlamenten acht Tage nach dem Datum publiziert werden, an dem es in beiden Feldlagern veröffentlicht worden ist. Die Gouverneure und lieutenants généraux sollen es unverzüglich in den von ihnen verwalteten Gebieten veröffentlichen und umsetzen lassen, ohne die Publikation durch die Parlamente abzuwarten. Für alle feindlichen Aktionen, die danach geschehen, sind Reparationen fällig (Art. 7). Die Parlamente sollen das Edikt sofort nach Empfang publizieren und registrieren. Ebenso sollen die procureurs généraux ohne jede Verzögerung die Veröffentlichung betreiben (Art. 8).

Wie schon im Edikt von Amboise festgelegt, bleibt in der prévôté et vicomté de Paris die öffentliche Praxis des evangelischen Glaubens verboten (Art. 9).

Nach der Publikation des Edikts im Parlament von Paris und in beiden Feldlagern sollen die Evangelischen sofort vollständig abrüsten. Die besetzten Städte und Orte sollen zurückgegeben und in ihren vorherigen Zustand versetzt werden, einschließlich aller Waffen und Befestigungsanlagen. Privathäuser sollen den Besitzern zurückgegeben werden. Alle aus Kriegs- oder Religionsgründen Gefangenen sollen ohne Zahlung von Lösegeld freigelassen werden (Art. 10).

Alle im Zuge des Konflikts vorgefallenen Beleidigungen und Verletzungen sollen ausgelöscht sein. Provokationen und Angriffe sind bei Todesstrafe untersagt. Verstöße werden ohne Prozess geahndet (Art. 11-12).

Die Untertanen sollen auf Bündnisse inner- und außerhalb des Königreichs, Geldsammlungen, Truppenwerbung und Versammlungen - mit Ausnahme im Edikt gestatteter unbewaffneter Zusammenkünfte - verzichten. Zuwiderhandlungen werden als Verstoß gegen königliche Befehle bestraft (Art. 13).

Bei gleicher Strafe ist es verboten, altgläubige Geistliche an der Feier von Gottesdiensten zu hindern oder ihnen ihre Einkünfte zu verwehren. Die Evangelischen sollen ihnen keine Kirchen vorenthalten; die Geistlichen sollen ihre Kirchen, Häuser und Güter wieder genauso innehaben wie vor dem Krieg (Art. 14).

Das vorliegende Edikt und das dadurch bestätigte Edikt von Amboise sollen an allen Orten des Königreichs befolgt werden (Art. 15).

Abschließend werden alle obrigkeitlichen Gremien und Amtsträger verpflichtet, das Edikt in ihren Bezirken verlesen, publizieren und registrieren zu lassen, auf seine Befolgung hinzuwirken und alle dem entgegenstehenden Hindernisse abzustellen.

Überlieferung und Textvorlage

Französischer Text

Handschrift

  • Paris, Archives nationales, X1A 8627, fol. 183v-186v, registre [Archivkatalog]

Drucke

  • 1) Edict du Roy ſur || la pacification || des trovbles de son || Royaume,faict le XXIII iour de || Mars M. D. LXVIII. contenant || auſſi confirmation d’autre ſem-||blable Edict du XIX jour de || Mars mil cinq cens ſoixāte deux. [...]
    Paris: Robert Estienne 1568, 12 Bl., 8° (USTC 8041).
    Benutztes Exemplar: Lyon, Bibliothèque municipale, Sign. Rés. 316312 [Digitalisat].
  • 2) Edict du Roy ſur || la pacification || des trovbles de son || Royaume,faict le XXIII iour de || Mars M. D. LXVIII. contenant || auſſi confirmation d’autre ſem- || blable Edict du XIX iour de || Mars mil cinq cens ſoixāte deux. [...]
    Paris: Robert Estienne 1568, 12 Bl., 8° (USTC 11370).
    Benutztes Exemplar: Lyon, Bibliothèque municipale, Sign. Rés. 316177 [Digitalisat].

Textvorlage

Druck 1 liegt der Edition zugrunde. Unter Druck 1 und 2 als den offiziell privilegierten Ausgaben des königlichen Druckers Robert Estienne47 ist Druck 1 als Editio princeps anzusehen, da er ausschließlich den Text des Edikts bietet. Druck 2 enthält zusätzlich einen Abschnitt »De Par le Roy«, der eine am 6.4. erlassene königliche Anordnung zur Befolgung des Edikts wiedergibt und deren öffentliche Ausrufung in Paris bestätigt. Angesichts ihrer Relevanz für die Rezeption des Edikts wird diese Erweiterung in der Edition als Einschub aufgenommen.

Die handschriftliche Überlieferung wird in der vorliegenden Edition berücksichtigt, indem die Edition in Barbiche u.a., Édits, III. kollationiert wird. Letzterer Edition liegt die oben genannte Handschrift zugrunde.

Die Artikelzählung wurde der Edition in Barbiche u.a., Édits folgend ergänzt.

Deutsche Übersetzung

Drucke

  • 1) Warhafftige Newe Zeitung || auß Franckreich / als Nemlich das || Edict vnd Erklaͤrung || [...] || Herrn Carlen des Neundten dieses Na=||mens. Koͤnig in Franckreich / Von wegen der fridshandlung / || vnd hinlegung der Empoͤrung / ſo gegenwertige zeit zwiſchen || ſeiner Koͤniglichen Wuͤrden vnd dem hochgebornen Printzen || von Conde ſampt ſeinen mituerwanten wider in || gemeltem Koͤnigreich entſtanden || vnnd eingeriſſen. || Zusampt || Angehenckter Schlacht ſo vor Paris || gehalten ist worden. [...]
    [o.O.:o.Dr.] 1568, 8 Bl., 4° (VD16 F 2385).
    Benutztes Exemplar: München, BSB, Sign. Res/4 Eur. 340,30 [Digitalisat].
  • 2) Warhafftige Newe Zeitung || auß Franckreich / als Nemlich das || Edict vnd Erklaͤrung || [...] || Herrn Carlen des Neundten dieses Na=||mens. Koͤnig in Franckreich / Von wegen der fridshandlung / || vnd hinlegung der Empoͤrung / ſo gegenwertige zeit zwiſchen || ſeiner Koͤniglichen Wuͤrden vnd dem hochgebornen Printzen || von Conde ſampt ſeinen mitverwanten wider in || gemeltem Koͤnigreich entſtanden || vnnd eingeriſſen. || Zusampt || Angehenckter Schlacht ſo vor Paris || gehalten ist worden. [...]
    [o.O.:o.Dr.] 1568, 8 Bl., 4° (VD16 F 2384).
    Benutztes Exemplar: München, BSB, Sign. Res/4 Eur. 340,29 [Digitalisat].
  • 3) Newe warhafftige Zeitung || aus Franckreich. || Nemlich das || Edict vnnd Erklerung || des Durchleüchtigen vnd Christlichen || Fürsten vnd Herrn / Herrn Carlen des Namens des 9. || Von wegen der fridshandlung vnd hinlegung || der Empoͤrūg / so gegenwertige zeit zwüſchen || ſeiner Koͤniglichen würden vnd dem || hochgebornen Printzen von Con=||de wider in gemeltem Koͤnigreich ent=||standen vnd || eingerissen. [...]
    [Straßburg: Thiebold Berger] 1568, 7 Bl., 4° (VD16 F 2387).
  • 4) Newer vnd warhafftiger vertrag auß Franckreich. Nemlich das Edict vnd Erklerung des Durchleuchtigen vnnd Christlichen Fürsten vnnd Herrn, Herrn Carlen des Namens der IX. Von wegen der fridshandlung vnd hinlegung der Empörung, so gegenwertige zeit zwüschen seiner Königlichen Würden / vnd dem hochgebornen Printzen von Condé sampt seinen mitverwandten / wider in gemeldtem Königreich [...] eingerissen. [...]
    [o.O.:o.Dr.] 1568 (VD16 F 2386).48
  • 5) Edictum der entſtand=||nen Empoͤrung halben in Franck=||reich / So den 28. Marcij diß 68. Jars zu Pa=||riß / vnd hernach den 3. Apprilis zu Moͤtz || Publiciert worden iſt / vngeuerlichen || nachuolgenden Jnhalts.
    [o.O.:o.Dr. 1568], 4 Bl., 4° (VD16 F 2383).

Textvorlage

Druck 1 liegt der Edition zugrunde; fehlerhafte Stellen werden nach Druck 2 korrigiert. Es ist nicht eindeutig, welche Ausgabe den Erstdruck darstellt: Während Druck 5 eine eher freie Wiedergabe bietet und auch die Angaben zu Siegelung u.ä. nicht enthält, folgt die Textfassung von Druck 1, 2 und 3 der offiziell privilegierten französischen Ausgabe.49 Druck 1 und 2 stammen offenbar aus der gleichen Offizin, im Unterschied zu Druck 3. Dass Druck 2 diverse Fehler von Druck 1 korrigiert, spricht für eine zeitliche Priorität von Druck 1 vor 2. Da Druck 3 jedoch bis auf sprachliche Varianten mit der korrekten dieser zwei Versionen übereinstimmt, ist unklar, ob Druck 1 oder 3 Priorität zukommt (oder beide von der gleichen Vorlage abhängig sind).

Druck 1 und 2 enthalten neben dem eigentlichen Edikt von Longjumeau Auszüge aus dem Edikt von Amboise sowie einen »außzug von der Schlacht fur Pareiß« (d.h. einen Bericht über die Schlacht von Saint-Denis im November 1567).

Literatur

Editionen

Französischer Text

  • Barbiche, Bernard u.a. (Hg.), L’édit de Nantes et ses antécédents (1562-1598). Édits de pacification (ELEC 5), Version vom 07.03.2018 [Online], III. Nach der angegebenen Handschrift.

Deutsche Übersetzung

Editionen der zeitgenössischen deutschen Übersetzung liegen bislang nicht vor.

Forschungsliteratur (Auswahl)

  • Holt, Mack P., The French Wars of Religion, 1562-1629, 2nd ed., Cambridge 2005 (New Approaches to European History), S. 57-66.
  • Jouanna, Arlette, Le temps des guerres de religion en France (1559-1598), in: Jouanna, Arlette u.a. (Hg.), Histoire et dictionnaire des guerres de religion, Paris 1998, S. 1-445, hier S. 144-172.
  • Le Roux, Nicolas, Les guerres de religion 1559-1629, Paris 2009 (Histoire de France), S. 86-106.
  • Roberts, Penny, Peace and Authority during the French Religious Wars c. 1560-1600, Houndmills 2013, S. 32-36.
  • Sutherland, Nicola Mary, The Huguenot Struggle for Recognition, New Haven / London 1980, S. 143-158.
Vollständige Bibliographie
  • Declaratiō & in-||TERPRETATION || DV ROY SVR L’EDICT DE LA PA-||cification des troubles pour le faict || de la religion [...], Paris 1563 [Digitalisat] (USTC 26695).
  • La Declaration || FAICTE PAR LE ROY, || DE SA MAIORITÉ, TENANT || ſon lict de iuſtice en ſa Cour de Parlement de Roüen [...], Paris 1563 [Digitalisat] (USTC 10834).
  • Barbiche, Bernard u.a. (Hg.), L’édit de Nantes et ses antécédents (1562-1598). Édits de pacification (ELEC 5), Version vom 07.03.2018 [Online].
  • Benedict, Philip, Christ’s Churches Purely Reformed. A Social History of Calvinism, Yale 2002.
  • Benedict, Philip, Rouen during the Wars of Religion, Cambridge u.a. 1981.
  • Boutier, Jean, Dewerpe, Alain, Nordman, Daniel, Un tour de France royal. Le voyage de Charles IX (1564-1566), Paris 1984.
  • Crosby, Allan James (Hg.), Calendar of State Papers, Foreign Series (vol. 8), London u.a. 1871.
  • Ferriere, Hector de la (Hg.), Lettres de Catherine de Médicis, tome 3 (1567-1570), Paris 1887.
  • Diefendorf, Barbara B., Beneath the Cross. Catholics and Huguenots in Sixteenth-Century Paris, New York / Oxford 1991.
  • Foa, Jérémie, Making Peace: The Commissions for Enforcing the Pacification Edicts in the Reign of Charles IX (1560-1574), in: FrHi 18 (2004), S. 256-274.
  • Holt, Mack P., The French Wars of Religion, 1562-1629, 2nd ed., Cambridge 2005 (New Approaches to European History).
  • Jouanna, Arlette, Le temps des guerres de religion en France (1559-1598), in: Jouanna, Arlette u.a. (Hg.), Histoire et dictionnaire des guerres de religion, Paris 1998, S. 1-445.
  • Jouanna, Arlette, Michelade, in: Jouanna, Arlette u.a. (Hg.), La France de la Renaissance. Histoire et dictionnaire, Paris 2001, S. 1102.
  • Jouanna, Arlette, Parlements, in: Jouanna, Arlette u.a. (Hg.), La France de la Renaissance. Histoire et dictionnaire, Paris 2001, S. 993-995.
  • Knecht, Robert J., The French Wars of Religion 1559-1598, 3rd ed., Harlow u.a. 2010.
  • La Noue, Franҫois, Discours politiques et militaires, ed. v. F. E. Sutcliffe (Textes litteraires franҫais), Genf / Paris 1967.
  • Le Roux, Nicolas, Les guerres de religion 1559-1629, Paris 2009 (Histoire de France).
  • Roberts, Penny, Peace and Authority during the French Religious Wars c. 1560-1600, Houndmills 2013.
  • Roberts, Penny, Religious Pluralism in Practice: The Enforcement of the Edits of Pacification, in: Cameron, Keith / Greengrass, Mark / Roberts, Penny (Hg.), The Adventure of Religious Pluralism in Early Modern France. Papers from the Exeter conference, April 1999, Oxford u.a. 2000, S. 31-43.
  • Roberts, Penny, The Most Crucial Battle of the Wars of Religion? The Conflict over Sites for Reformed Worship in Sixteenth-Century France, in: ARG 89 (1998), S. 247-267.
  • Roelker, Nancy Lyman, One King, One Faith. The Parlement of Paris and the Religious Reformations of the Sixteenth Century, Berkeley / Los Angeles / London 1996.
  • Salmon, J. H. M., Society in Crisis. France in the Sixteenth Century, London 1979.
  • Sutherland, Nicola Mary, The Huguenot Struggle for Recognition, New Haven / London 1980.
  • Sutherland, Nicola Mary, The Massacre of St Bartholomew and the European Conflict 1559-1572, London / Basingstoke 1973.
  • Thompson, James Westfall, The Wars of Religion in France 1559-1576. The Huguenots, Catherine de Medici and Philip II, Chicago / London 1909.
  • Wood, James B., The king's army. Warfare, soldiers, and society during the Wars of Religion in France, 1562-1576, Cambridge 1996 (Cambridge Studies in Early Modern History).
  • Zwierlein, Cornel A., Discorso und Lex Dei. Die Entstehung neuer Denkrahmen im 16. Jahrhundert und die Wahrnehmung der französischen Religionskriege in Italien und Deutschland, Göttingen 2006 (SHKBA 74).

Fußnoten

3 Die parlements stellten jeweils die höchste juristische Instanz innerhalb acht großer Bezirke dar, in die Frankreich aufgeteilt war. Zu dieser Institution und ihrer Rolle bei der Registrierung königlicher Edikte vgl. Jouanna, Parlements; zu ihrer Opposition gegen das Edikt von Amboise Holt, Wars, S. 57; Roelker, Parlement, S. 285-287.
4 Vgl. Jouanna, Temps des guerres, S. 150-153.
5 Vgl. Roberts, Enforcement, S. 35-40.
7 Vgl. Roberts, Sites, S. 250-262.
9 Vgl. Roberts, Sites, S. 262f.
10 Vgl. zu dieser Reise im Einzelnen Boutier / Dewerpe / Nordman, Tour; eine anschauliche kartographische Darstellung bei Le Roux, Guerres, S. 103.
11 Vgl. Holt, Wars, S. 58-62; die dabei von Karl IX. gegenüber den parlements vertretene Position zeigt die im parlement von Rouen verkündete Declaration faicte par le Roy de sa maiorité (August 1563).
12 Zu deren Arbeit vgl. Foa, Making Peace.
13 Z.B. wurde festgelegt, dass die Stichtagsregelung (vgl. Art. 3 des Edikts von Amboise) nicht für alle Orte gelten sollte, an denen es bis zum 7.3.1563 evangelische Gemeinden gegeben hatte, sondern nur für solche, die die Evangelischen bis dahin militärisch erobert hatten (vgl. Declaration et interpretation (Dezember 1563)).
15 Vgl. Sutherland, Massacre, S. 49-54; zum historischen Hintergrund der Verdächtigung Colignys vgl. die Einleitung zum Edikt von Amboise.
16 Vgl. Holt, Wars, S. 63.
17 Vgl. zu diesen Protesten und ihren Folgen überblicksweise Benedict, Churches, S. 180-188.
18 Zu diesem Heereszug vgl. Thompson, Wars, S. 307-311.
19 Vgl. Salmon, Society, S. 169. Philipp II. lehnte jede Duldung von Evangelischen ab und hatte seit längerem gedroht, in diesem Sinne militärisch in die französische Religionspolitik einzugreifen, vgl. Sutherland, Massacre, S. 6-16.
20 Vgl. als zeitgenössischen Ausdruck solcher Befürchtungen etwa La Noue, Discours, S. 677f.
22 Vgl. Holt, Wars, S. 64.
23 Die Bezeichnung Michelade ergibt sich aus der zeitlichen Nähe zum Michaelistag, dem 29. September. Vgl. dazu und zu den Ereignissen im Einzelnen Jouanna, Michelade.
24 Vgl. dazu Diefendorf, Cross, S. 80f.
25 Vgl. zu den Verhandlungen Salmon, Society, S. 170; Thompson, Wars, S. 307-311.
26 Vgl. allgemein und zu den Kräfteverhältnissen Le Roux, Guerres, S. 103; zur auswärtigen Unterstützung für den König Thompson, Wars, S. 329-331; zur Truppenwerbung der evangelischen Partei bei Johann Casimir Zwierlein, Discorso, S. 654f.
27 Vgl. zum Schlachtverlauf Le Roux, Guerres, S. 103-105.
28 Vgl. Knecht, Wars, S. 39.
29 Vgl. Jouanna, Temps des guerres, S. 170-172; für eine kartographische Darstellung der Routen beider Heere Wood, Army, S. 19.
30 Vgl. Holt, Wars, S. 65.
31 Vgl. Jouanna, Temps des guerres, S. 172; detailliert zur finanziellen Situation der königlichen Armee zu diesem Zeitpunkt Wood, Army, S. 283-286.
32 Vgl. Sutherland, Struggle, S. 156f.; Thompson, Wars, S. 340-345.
33 Vgl. Thompson, Wars, S. 345f.
34 Die königlich privilegierten Drucke Robert Estiennes (vgl. unten) erfuhren genehmigte Nachdrucke in diversen Städten Frankreichs, so in Lyon ( (USTC 5334), (USTC 46293)), Rouen ( (USTC 3893)) und Troyes ( (USTC 6847), (USTC 12084), (USTC 60948)). Daneben gab es eine Reihe weiterer Drucke, deren Titel keine solche Genehmigung erkennen lässt (z.B. (USTC 46294), (USTC 46295), (USTC 46566)). Teilweise nahmen die Drucke auch Bezug auf die Publikation im jeweiligen regionalen parlements (vgl. etwa (USTC 5334)) oder boten weitere auf die Durchsetzung des Edikts vor Ort bezogene Dokumente (vgl. etwa (USTC 46293)).
35 Vgl. oben.
37 Dies haben neuere Forschungen (vgl. etwa Roberts, Peace, S. 34-38) entgegen den älteren Thesen herausgearbeitet: Letztere sahen im Edikt von Longjumeau entweder ein altgläubiges Manöver, das aus Sicht Katharinas von Medici nur dazu dienen sollte, vor einer Fortsetzung der Kämpfe die Evangelischen zu schwächen (so etwa noch Knecht, Wars, S. 39f.; festgemacht wird dies u.a. daran, dass das Edikt Abrüstung nur für die evangelische Seite festschrieb, vgl. Art. 10 des Edikts von Longjumeau) oder im Gegenteil ein Zeichen von Wohlwollen des Königs und seiner Mutter gegenüber den Evangelischen (vgl. insbesondere Sutherland, Struggle, S. 157-160, die betont, dass die Restitution des Edikts von Amboise im evangelischen Interesse war).
40 Vgl. etwa den Bericht über die Beratungen im conseil privé am 2.5.1568, in: De la Ferriere (Hg.), Lettres de Catherine de Médecis 3, S. 341-345.
41 Vgl. Roberts, Peace, S. 34f.
42 Vgl. Salmon, Society, S. 172; Roberts, Peace, S. 35f.
43 Vgl. Knecht, Wars, S. 40-41; näher zur Formierung dieser Gruppen Jouanna, Temps des guerres, S. 174.
44 Vgl. zu solchen Attacken allgemein Thompson, Wars, S. 347; für ein gut erforschtes lokales Beispiel Benedict, Rouen, S. 119-120. Die zeitgenössische evangelische Perspektive formuliert prägnant La Noue, Discours, S. 712, der ebd. sogar meint, angesichts der dauernden Gefahr durch solche Übergriffe sei »ceste meschante petite paix« (d.h. das Edikt von Longjumeau) für die eigene Seite schlimmer gewesen als Krieg.
46 Zu den Unterhändlern beider Parteien vgl. Thompson, Wars, S. 344f., der hier offenbar die Angabe in Henry Norris an Elisabeth I. von England, 1.3.1568, C.S.P.For. 8, S. 423 (Nr. 2040) aufnimmt und korrigiert. Vgl. auch die teils abweichenden Angaben bei Le Roux, Guerres, S. 105, deren Quellengrundlage aus dem Werk leider nicht hervorgeht.
47 Neben diesen beiden offiziell privilegierten Ausgaben existiert eine Vielzahl von Nachdrucken. Vgl. dazu oben Anm. #.
48 Dieser Druck konnte nicht eingesehen werden, da er im VD16 rein bibliographisch erfasst ist und (Stand 4.7.2018) keine Exemplare nachgewiesen sind.
49 Druck 4 konnte nicht eingesehen werden (vgl. oben ).
Catherine de Médicis, Regentin
Anm.: Königin von Frankreich
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Elizabeth I, Königin
Anm.: Königin von England
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Charles IX, König
Anm.: König von Frankreich
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Charles de Guise
Anm.: Kardinal von Lothringen, Erzbischof von Reims
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Gaspard de Coligny , Admiral
Anm.: Protestantischer Heerführer
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Franҫois de Lorraine , Herzog
Anm.: Duc de Guise
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Louis I de Bourbon , Fürst
Anm.: Prince de Condé, Anführer der evangelischen Partei in den französischen Religionskriegen
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Anne de Montmorency , Connétable
Anm.: Duc de Montmorency, Connétable von Frankreich
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Johann Casimir Pfalz , Pfalzgraf
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Heinrich III. von, Frankreich
Anm.: Henri de Valois; bis 1576 Herzog von Anjou
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François de Montmorency , Herzog
Anm.: Gouverneur von Paris, Marschall von Frankreich
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Odet de Coligny , Kardinal von Châtillon
Anm.: Anführer der Hugenotten
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Robert Estienne
Anm.: Robert II. Estienne, Buchdrucker und Buchhändler
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Florimond III. Robertet
Anm.: Staatssekretär 1567-1569
Jean Du Tillet
Anm.: Sekretär des Pariser Parlement
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Jean de Morvillier
Anm.: Französischer Staatsmann, Berater von Catherine de Médicis
Sébastien de l’ Aubespine
Anm.: Bischof von Limoges
Jean de Monluc
Anm.: Bischof von Valence, Diplomat
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Charles de Téligny
Anm.: Evangelischer Unterhändler bei mehreren Friedensverträgen in Frankreich
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Henry Norris
Anm.: Botschafter von Königin Elizabeth I. in Frankreich
François de Valois, Herzog von Anjou ab 1576, Herzog von Alençon
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Frankreich, Königreich
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Guise, Herzogtum
Lothringen, Herzogtum
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Bourbon-l’Archambault
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Condé-en-Brie, Herrschaft
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Montmorency, Herzogtum
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Pfalz, Kurfürstentum
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Kloster Châtillon, Zisterzienserabtei
Alençon, Herzogtum
Südliche Niederlande
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Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation
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